Aus den Pulpern...

Drei Arten von Rohstoffen werden bei Grünewald Papier eingesetzt:

  • Graphische Altpapiere (Produktionsabfälle wie Randabschnitte, Andrucke etc. aus Druckereien)
  • Getränkekartons (Produktionsabfälle wie Randabschnitte, Anlaufmengen etc. von Getränkekarton-Herstellern wie z. B. Tetra Pak)
  • Zellstoff (Kurz- oder Langfaser-Zellstoff)

Jede Rohstofflieferung wird eingehend im Labor geprüft. Nach erfolgter Freigabe wird sie in Teilmengen entprechend dem Rezept für die zu produzierende Sorte mit Wasser aufgelöst. Das geschieht in drei sog. Pulpern. Diese sind für die drei Rohstoffarten optimiert, sodass der Auflöseprozess möglichst effektiv und energieeffizient erfolgt.

Die bei der Auflösung der Getränkekartons abgetrennten Kunststoff-Folien werden vom Pulper aus direkt in unsere Reststoff-Aufbereitung gefördert, in der aus diesen Folien marktgängige Kunststoff-Agglomerate z. B. für Spritzgussanwendungen hergestellt werden.